4.1 Allgemeines
Der deutsche Strommarkt war lange Zeit wie einzementiert.
Viele Verbraucher scheuten sich, aufgrund der bürokratischen Gegebenheiten, vor einem Stromwechsel und nahmen dafür höhere Preise in Kauf. Doch durch die Regulierung der Netze ist das Wechselprozedere um ein Vielfaches leichter geworden, so dass in den letzten Monaten bereits mehrere hunderttausend Kunden zu neuen Anbietern übergelaufen sind.
4.2 Vorgehensweise
Wenn man seinen Stromanbieter wechseln möchte, gilt es zunächst, die gängigen Marktpreise zu vergleichen. Um den genauen Marktpreis für Sie persönlich festzustellen, sollten Sie ihren jährlichen Stromverbrauch feststellen. Diesen können Sie auf dem Stromzähler ablesen oder Sie sehen einfach in der letzten Jahresabrechnung von Ihrem jetzigen Stromanbieter nach.
Wenn Sie die Kilowattzahl herausgefunden haben, können Sie nach einem neuen Anbieter suchen. Um eine objektive Meinung zu bekommen, nutzen Sie am besten den Stromrechner, sie müssen nur Ihre Postleitzahl und den jährlichen Stromverbrauch angeben.
Haben Sie ein passendes Angebot gefunden, füllen Sie einfach das Vertragsformular Ihres neuen Anbieters aus. Normalerweise dauert es jetzt noch 4-6 Wochen, bis die Stromlieferung umgestellt wird.
Es ist an dem neuen Stromanbieter, einen nahtlosen Übergang der Stromversorgung herzustellen. Der bereits bestehende Stromlieferungsvertrag kann entweder durch den Verbraucher aufgekündigt werden, in aller Regel übernimmt der neue Anbieter jedoch diese Aufgabe.
Zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromz ufuhr kommt es beim Wechsel des Anbieters auf keinen Fall. Jeder Stromanbieter unterliegt einer Versorgungspflicht, so dass sich der Stromausfall während des Wechsels ausgrenzen lässt. Die Versorgungspflicht besagt, dass auch eine Versorgung durch lokale Anbieter erfolgen muss, wenn beispielsweise der eigene Anbieter aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, Strom zu liefern.
Ein Auswechseln der Stromzähler ist bei einem Wechsel des Stromanbieters nicht nötig. Der Verbraucher muss lediglich die aktuellen Stände in seinem Antrag angeben
Sonntag, 19. April 2009
3.4 Strom sparen
Nicht nur der Wechsel des Anbieters hilft Strom zu sparen. Mit ein paar einfachen Methoden lassen sich in jedem Haushalt Einsparungen vornehmen. Durch den bewussten Umgang mit Strom lassen sich durchaus hunderte von Euro im Jahr sparen und die Angst vor Nachberechnungen entfällt.
Den größten Anteil des Stromverbrauchs machen noch immer das Heizen sowie die Warmwasserversorgung aus, dicht gefolgt vom Betrieb von Kühl- und Gefriergeräten. Der Gebrauch von Waschmaschine und Trockner wirkt sich ebenfalls auf den Stromverbrauch aus und ist ein maßgeblicher Einflussfaktor für den steigenden Verbrauch. Fernseher, DVD-Player sowie sonstige Unterhaltungselektronik stellen im Vergleich dazu einen relativ niedrigen Kostenfaktor dar.
Energieklassen
Gerade Kühl- und Gefrierschränke kristallisieren sich als so genannte Stromfresser heraus. Bei bestehenden Geräten sollte vor allem auf das Alter geschaut werden, da ältere Geräte, bedingt durch ihre veraltete Technik, immer mehr Strom verbrauchen. Dabei sollte jeder Verbraucher abwägen, ob es nicht sinnvoll ist, ein neues Gerät anzuschaffen. Beim Neukauf ist zu beachten, dass Elektrogeräte in Energieklassen von A – F eingestuft werden. Energieklasse A bedeutet, dass ein Gerät einen niedrigen Energieverbrauch aufweist. Energieklasse F hingegen steht für einen höheren Verbrauch. Daher sollte hier bereits die Überlegung getroffen werden, zwar höhere Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen, jedoch beim Verbrauch immense Einsparungen zu haben. Die Anschaffungskosten lassen sich dadurch in kürzester Zeit amortisieren.
Am besten stellt man Kühl- und Gefriergeräte an einem kühlen Ort in der Wohnung beziehungsweise im Haus auf. Denn je kühler der Standort, umso weniger Leistung wird von den Geräten abverlangt. Zudem sollte es vermieden werden, die Geräte neben dem Herd oder der Spülmaschine aufzustellen, da diese zusätzliche Hitzequellen darstellen.
Das regelmäßige Abtauen von Gefriergeräten verhilft ebenso zum effektiven Strom einsparen.
Waschmaschine und Trockner
Auch mit der Waschmaschine und dem Trockner lässt sich mit ein paar wenigen Handgriffen Geld sparen. Ein Waschgang bei 40° C oder 30° C ist ebenso effektiv wie ein 90° C Waschgang. Von daher sollten diese Waschtemperaturen bevorzugt werden. Lässt man den Vorwaschgang wegfallen, wird der Energieverbrauch ebenfalls herabgesetzt.
Wird ein Wäschetrockner genutzt, sollte jeder Verbraucher darauf achten, dass die Wäsche vorab gut geschleudert wurde, denn somit verkürzt sich die Trockenzeit erheblich. Weiterhin sollte das Programm „Schranktrocken“ vorrangig gewählt werden.
Das hilft nicht nur Strom sparen, auch die Textilien sind dafür sehr dankbar. Ist das Fassungsvermögen des Trockners nicht ausgelastet, sollte die Überlegung getroffen werden, die Wäsche eventuell auf der Leine beziehungsweise auf der Wäschespinne trocknen zu lassen.
Geschirrspüler
Als weitere Stromfresser gelten Geschirrspüler, die eigentlich aus keinem Haushalt mehr wegzudenken sind. Um hier Einsparungen vorzunehmen, empfiehlt es sich beispielsweise stark verschmutztes Geschirr sowie Töpfe und Pfannen mit der Hand zu spülen. Zudem sollte der Geschirrspüler nur benutzt werden, wenn das Fassungsvermögen ausgereizt ist.
Herd
Auch wenn das Kochen nur einen geringen Teil des Stromverbrauches ausmacht, kann auch hier bares Geld gespart werden. Die meisten Empfehlungen gehen in Richtung Gasherd, da Gas wesentlich billiger ist als Strom. Wer die Möglichkeit jedoch nicht hat, sollte die Restwärme eines E-Herdes nutzen und mit geschlossenem Deckel kochen. Eier lassen sich beispielsweise weitaus Strom sparender im Eierkocher kochen.
Beleuchtung
Eine Menge Energie lässt sich auch bei der Beleuchtung sparen. Gerade in den Wintermonaten schlägt dies zu Buche. Normale Glühlampen und auch Halogenlampen verbrauchen sehr viel Energie. Vielmehr können sie die vorhandene Energie nicht komplett umsetzen und geben daher Unmengen an Wärme frei.
Abhilfe schaffen hier Energiesparlampen. Zum einen weisen diese eine längere Lebenszeit auf und zum anderen nehmen sie weitaus mehr Energie auf.
Lüftung
Auch bei der täglichen Lüftung in Häusern kann viel Energie gespart werden. Die Lüftung erfolgt heute meist immer noch konventionell durch das Öffnen und Schließen der Fenster. Das Problem ist dass dabei meist zu wenig gelüftet wird und die Luft in den Räumen daher zu schlecht ist, oder zuviel gelüftet wird wodurch zuviel Energie verloren geht.
Anstelle der Dauerlüftung empfiehlt es sich eine Stoßlüftung zu machen. Das heißt die Fenster sollten bei einer Lüftung komplett geöffnet, und ein paar Minuten offen stehen bleiben. Danach wieder schließen und auch geschlossen halten.
Unterhaltungsmedien
Unterhaltungselektronik verzückt mit den Vorzügen des Stand-by-Modus. Jedoch kommen auf diese Weise auch etliche Euro für die Stromrechnung zusammen. Daher sollten Fernseher und Co. direkt am Gerät ausgeschaltet werden.
Den größten Anteil des Stromverbrauchs machen noch immer das Heizen sowie die Warmwasserversorgung aus, dicht gefolgt vom Betrieb von Kühl- und Gefriergeräten. Der Gebrauch von Waschmaschine und Trockner wirkt sich ebenfalls auf den Stromverbrauch aus und ist ein maßgeblicher Einflussfaktor für den steigenden Verbrauch. Fernseher, DVD-Player sowie sonstige Unterhaltungselektronik stellen im Vergleich dazu einen relativ niedrigen Kostenfaktor dar.
Energieklassen
Gerade Kühl- und Gefrierschränke kristallisieren sich als so genannte Stromfresser heraus. Bei bestehenden Geräten sollte vor allem auf das Alter geschaut werden, da ältere Geräte, bedingt durch ihre veraltete Technik, immer mehr Strom verbrauchen. Dabei sollte jeder Verbraucher abwägen, ob es nicht sinnvoll ist, ein neues Gerät anzuschaffen. Beim Neukauf ist zu beachten, dass Elektrogeräte in Energieklassen von A – F eingestuft werden. Energieklasse A bedeutet, dass ein Gerät einen niedrigen Energieverbrauch aufweist. Energieklasse F hingegen steht für einen höheren Verbrauch. Daher sollte hier bereits die Überlegung getroffen werden, zwar höhere Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen, jedoch beim Verbrauch immense Einsparungen zu haben. Die Anschaffungskosten lassen sich dadurch in kürzester Zeit amortisieren.
Am besten stellt man Kühl- und Gefriergeräte an einem kühlen Ort in der Wohnung beziehungsweise im Haus auf. Denn je kühler der Standort, umso weniger Leistung wird von den Geräten abverlangt. Zudem sollte es vermieden werden, die Geräte neben dem Herd oder der Spülmaschine aufzustellen, da diese zusätzliche Hitzequellen darstellen.
Das regelmäßige Abtauen von Gefriergeräten verhilft ebenso zum effektiven Strom einsparen.
Waschmaschine und Trockner
Auch mit der Waschmaschine und dem Trockner lässt sich mit ein paar wenigen Handgriffen Geld sparen. Ein Waschgang bei 40° C oder 30° C ist ebenso effektiv wie ein 90° C Waschgang. Von daher sollten diese Waschtemperaturen bevorzugt werden. Lässt man den Vorwaschgang wegfallen, wird der Energieverbrauch ebenfalls herabgesetzt.
Wird ein Wäschetrockner genutzt, sollte jeder Verbraucher darauf achten, dass die Wäsche vorab gut geschleudert wurde, denn somit verkürzt sich die Trockenzeit erheblich. Weiterhin sollte das Programm „Schranktrocken“ vorrangig gewählt werden.
Das hilft nicht nur Strom sparen, auch die Textilien sind dafür sehr dankbar. Ist das Fassungsvermögen des Trockners nicht ausgelastet, sollte die Überlegung getroffen werden, die Wäsche eventuell auf der Leine beziehungsweise auf der Wäschespinne trocknen zu lassen.
Geschirrspüler
Als weitere Stromfresser gelten Geschirrspüler, die eigentlich aus keinem Haushalt mehr wegzudenken sind. Um hier Einsparungen vorzunehmen, empfiehlt es sich beispielsweise stark verschmutztes Geschirr sowie Töpfe und Pfannen mit der Hand zu spülen. Zudem sollte der Geschirrspüler nur benutzt werden, wenn das Fassungsvermögen ausgereizt ist.
Herd
Auch wenn das Kochen nur einen geringen Teil des Stromverbrauches ausmacht, kann auch hier bares Geld gespart werden. Die meisten Empfehlungen gehen in Richtung Gasherd, da Gas wesentlich billiger ist als Strom. Wer die Möglichkeit jedoch nicht hat, sollte die Restwärme eines E-Herdes nutzen und mit geschlossenem Deckel kochen. Eier lassen sich beispielsweise weitaus Strom sparender im Eierkocher kochen.
Beleuchtung
Eine Menge Energie lässt sich auch bei der Beleuchtung sparen. Gerade in den Wintermonaten schlägt dies zu Buche. Normale Glühlampen und auch Halogenlampen verbrauchen sehr viel Energie. Vielmehr können sie die vorhandene Energie nicht komplett umsetzen und geben daher Unmengen an Wärme frei.
Abhilfe schaffen hier Energiesparlampen. Zum einen weisen diese eine längere Lebenszeit auf und zum anderen nehmen sie weitaus mehr Energie auf.
Lüftung
Auch bei der täglichen Lüftung in Häusern kann viel Energie gespart werden. Die Lüftung erfolgt heute meist immer noch konventionell durch das Öffnen und Schließen der Fenster. Das Problem ist dass dabei meist zu wenig gelüftet wird und die Luft in den Räumen daher zu schlecht ist, oder zuviel gelüftet wird wodurch zuviel Energie verloren geht.
Anstelle der Dauerlüftung empfiehlt es sich eine Stoßlüftung zu machen. Das heißt die Fenster sollten bei einer Lüftung komplett geöffnet, und ein paar Minuten offen stehen bleiben. Danach wieder schließen und auch geschlossen halten.
Unterhaltungsmedien
Unterhaltungselektronik verzückt mit den Vorzügen des Stand-by-Modus. Jedoch kommen auf diese Weise auch etliche Euro für die Stromrechnung zusammen. Daher sollten Fernseher und Co. direkt am Gerät ausgeschaltet werden.
3.3 Strom An- & Abmelden
Die meisten Stromanbieter bieten Online-Formulare zum An-, Um- und Abmelden an.
Anmeldung:
Haben Sie einen passenden Stromanbieter gefunden, rufen Sie am besten direkt an oder füllen ein Online-Formular aus.
Viele Unternehmen bieten für Neukunden auch ein persönliches Beratungsgespräch an, in dem Sie einen passenden Tarif empfohlen bekommen.
Abmeldung:
Auch für das Abmelden gibt es vorgefertigte Formulare. Sie werden eine Schlussrechnung erhalten und möglicherweise einen Termin für die Demontage der Messanlage vereinbaren müssen.
Umzug innerhalb eines Liefergebietes:
Da die meisten Stromanbieter sich darüber bewusst sind, dass ein Umzug viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, bieten sie einen guten Service an. Meistens genügt ein Anruf und Sie müssen nur Ihre neue Adresse angeben, damit Sie auch weiterhin den Strom beziehen können.
Anmeldung:
Haben Sie einen passenden Stromanbieter gefunden, rufen Sie am besten direkt an oder füllen ein Online-Formular aus.
Viele Unternehmen bieten für Neukunden auch ein persönliches Beratungsgespräch an, in dem Sie einen passenden Tarif empfohlen bekommen.
Abmeldung:
Auch für das Abmelden gibt es vorgefertigte Formulare. Sie werden eine Schlussrechnung erhalten und möglicherweise einen Termin für die Demontage der Messanlage vereinbaren müssen.
Umzug innerhalb eines Liefergebietes:
Da die meisten Stromanbieter sich darüber bewusst sind, dass ein Umzug viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, bieten sie einen guten Service an. Meistens genügt ein Anruf und Sie müssen nur Ihre neue Adresse angeben, damit Sie auch weiterhin den Strom beziehen können.
3.2 Günstige Stromtarife
Jeder Verbraucher, unabhängig von Wohnort oder Beruf, kann seinen eigenen Stromanbieter auswählen und folglich auch selbst dafür sorgen, dass er einen günstigen Stromtarif findet. Das hat den Vorteil, dass jeder entscheiden kann, von welchem Anbieter, beziehungsweise Stromversorger er seinen günstigen Strom bezieht.
Unterscheiden muss man bei den günstigen Stromtarifen zwischen
>Geschäftskunden
>Privatkunden
>Günstige Stromtarife für Geschäftskunden
Dieses ist damit zu begründen, dass Erstgenannte oftmals ganz andere, günstige Stromtarife erhalten können. Ein Unternehmen ist in den meisten Fällen einen längeren Zeitraum örtlich gebunden und dementsprechend kalkulieren die Energieanbieter anders, als bei Privatkunden.
Als Geschäftskunde verbraucht man täglich, meistens von Montag bis Freitag, eine gewisse Menge an Strom. Der Stromanbieter kann so eine relativ genaue Kalkulation durchführen und dem Unternehmen einen günstigen Strom anbieten.
Auch die Zahlungssicherheit spielt bei solchen günstigen Stromtarifen eine Rolle, da Unternehmen generell als glaubwürdiger gelten.
>Günstige Stromtarife für Privatkunden
Neben den Geschäftskunden, muss man die Privatkunden deutlich abtrennen.
Diese sind klar in der Mehrzahl, wenn es um die Anzahl an Kunden geht, die ein Stromanbieter für sich gewinnen möchte.
Als Verbraucher muss man sich über verschiedene Dinge im Klaren sein, die im Folgenden kurz erläutert werden.
Öko-Stromtarif
Als Stromverbraucher muss man sich zuerst einmal überlegen, ob man einen "bestimmten" Strom in der Steckdose haben möchte, oder ob einem die Stromart egal ist.
Entscheidet man sich beispielsweise für einen Ökostrom-Tarif, dann leistet man, gleichzeitig mit dem Stromverbrauch, aktiven Umweltschutz. Der Vorteil von Ökostrom ist, dass man nur in regenerative Energiequellen, wie Wind- oder Solarenergie, investiert.
Stromtarif - Normal oder Easy
Ist es einem egal, woher der günstige Strom stammt, dann wählt man zwischen dem so genannten Normal- oder Easytarif. Beides sind Stromtarife, die aus konventionellem Strom, wie beispielsweise aus Atomstrom, stammen. Generell kann man feststellen, dass Ökostrom in den meisten Fällen nicht der günstigste Strom ist, sondern dass der konventionelle Strom zu einem besseren Tarif angeboten wird.
Präferenzen bei Stromtarif-Anbietern
Weiterhin muss man sich als Verbraucher überlegen, welchen Anbieter man bevorzugt. Hat man, aus welchen Gründen auch immer, Abneigungen gegen einen Stromanbieter, dann entfallen dementsprechend auch dessen günstige Strompreise. So wird die Auswahl an Stromtarifen um einen Stromversorger reduziert und dementsprechend verpasst man möglicherweise ein günstiges Stromangebot.
Informationen über Strompreise
Generell ist zu empfehlen, dass man sich als Verbraucher umfassend über bestehende Stromtarife informiert, mögliche Einschränkungen erkennt und anschließend mittels eines Stromrechners einen möglichst günstigen Stromtarif und dementsprechend auch den günstigsten Strom findet, den man gerne zu Hause nutzen möchte.
Unterscheiden muss man bei den günstigen Stromtarifen zwischen
>Geschäftskunden
>Privatkunden
>Günstige Stromtarife für Geschäftskunden
Dieses ist damit zu begründen, dass Erstgenannte oftmals ganz andere, günstige Stromtarife erhalten können. Ein Unternehmen ist in den meisten Fällen einen längeren Zeitraum örtlich gebunden und dementsprechend kalkulieren die Energieanbieter anders, als bei Privatkunden.
Als Geschäftskunde verbraucht man täglich, meistens von Montag bis Freitag, eine gewisse Menge an Strom. Der Stromanbieter kann so eine relativ genaue Kalkulation durchführen und dem Unternehmen einen günstigen Strom anbieten.
Auch die Zahlungssicherheit spielt bei solchen günstigen Stromtarifen eine Rolle, da Unternehmen generell als glaubwürdiger gelten.
>Günstige Stromtarife für Privatkunden
Neben den Geschäftskunden, muss man die Privatkunden deutlich abtrennen.
Diese sind klar in der Mehrzahl, wenn es um die Anzahl an Kunden geht, die ein Stromanbieter für sich gewinnen möchte.
Als Verbraucher muss man sich über verschiedene Dinge im Klaren sein, die im Folgenden kurz erläutert werden.
Öko-Stromtarif
Als Stromverbraucher muss man sich zuerst einmal überlegen, ob man einen "bestimmten" Strom in der Steckdose haben möchte, oder ob einem die Stromart egal ist.
Entscheidet man sich beispielsweise für einen Ökostrom-Tarif, dann leistet man, gleichzeitig mit dem Stromverbrauch, aktiven Umweltschutz. Der Vorteil von Ökostrom ist, dass man nur in regenerative Energiequellen, wie Wind- oder Solarenergie, investiert.
Stromtarif - Normal oder Easy
Ist es einem egal, woher der günstige Strom stammt, dann wählt man zwischen dem so genannten Normal- oder Easytarif. Beides sind Stromtarife, die aus konventionellem Strom, wie beispielsweise aus Atomstrom, stammen. Generell kann man feststellen, dass Ökostrom in den meisten Fällen nicht der günstigste Strom ist, sondern dass der konventionelle Strom zu einem besseren Tarif angeboten wird.
Präferenzen bei Stromtarif-Anbietern
Weiterhin muss man sich als Verbraucher überlegen, welchen Anbieter man bevorzugt. Hat man, aus welchen Gründen auch immer, Abneigungen gegen einen Stromanbieter, dann entfallen dementsprechend auch dessen günstige Strompreise. So wird die Auswahl an Stromtarifen um einen Stromversorger reduziert und dementsprechend verpasst man möglicherweise ein günstiges Stromangebot.
Informationen über Strompreise
Generell ist zu empfehlen, dass man sich als Verbraucher umfassend über bestehende Stromtarife informiert, mögliche Einschränkungen erkennt und anschließend mittels eines Stromrechners einen möglichst günstigen Stromtarif und dementsprechend auch den günstigsten Strom findet, den man gerne zu Hause nutzen möchte.
3.1 Billigstrom
Zahlt man für ein Produkt einen hohen Preis, so erwartet man eine entsprechend bessere Qualität, als bei einem günstigen Produkt. Strom ist hier eine Ausnahme. Egal wie viel man für die Versorgung mit Energie bezahlt, das Produkt, das man erhält, ist immer das Gleiche. Qualitätsunterschiede existieren hier nicht.
Nicht nur in den deutschen Metropolen sind die Preise für Strom in letzter Zeit stark in Bewegung geraten. Während bei vielen Großanbietern die Preise immer weiter
steigen, gibt es inzwischen viele Anbieter von Billigstrom, durch die Kunden innerhalb eines Jahres mehrere hundert Euro sparen können.
Seit dem 24. April 1998 existiert das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts. Es ermöglicht jedem Bürger die Chance, einen billigen Stromanbieter zu wählen. In Deutschland gibt es rund 1000 Stromanbieter, aus denen man den für sich günstigsten wählen kann.
Jeder dieser Anbieter muss für die Nutzung des Stromnetzes Leitungsgebühren an die Eigentümer bezahlen. Je weiter also ein Kunde von dem Anbieter entfernt wohnt, desto höher fallen auch die Kosten aus. Hinzu kommt noch der Fakt, dass die Kosten für das Stromnetz in Deutschland sehr unterschiedlich sein können. Strompreise sind also auch regionalbedingt verschieden.
Ein Stromanbieter Vergleich, bzw. Strom Preisvergleich durch eine objektive Quelle hilft dabei, den günstigsten Anbieter zu finden. Mit einem Stromtarifrechner kann man im Internet sehr schnell und einfach einen billigen Stromtarif finden.
Nicht nur in den deutschen Metropolen sind die Preise für Strom in letzter Zeit stark in Bewegung geraten. Während bei vielen Großanbietern die Preise immer weiter
steigen, gibt es inzwischen viele Anbieter von Billigstrom, durch die Kunden innerhalb eines Jahres mehrere hundert Euro sparen können.
Seit dem 24. April 1998 existiert das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts. Es ermöglicht jedem Bürger die Chance, einen billigen Stromanbieter zu wählen. In Deutschland gibt es rund 1000 Stromanbieter, aus denen man den für sich günstigsten wählen kann.
Jeder dieser Anbieter muss für die Nutzung des Stromnetzes Leitungsgebühren an die Eigentümer bezahlen. Je weiter also ein Kunde von dem Anbieter entfernt wohnt, desto höher fallen auch die Kosten aus. Hinzu kommt noch der Fakt, dass die Kosten für das Stromnetz in Deutschland sehr unterschiedlich sein können. Strompreise sind also auch regionalbedingt verschieden.
Ein Stromanbieter Vergleich, bzw. Strom Preisvergleich durch eine objektive Quelle hilft dabei, den günstigsten Anbieter zu finden. Mit einem Stromtarifrechner kann man im Internet sehr schnell und einfach einen billigen Stromtarif finden.
2.6 Erdwärme
Die Stromerzeugung mittels Erdwärme ist schier unerschöpflich. In geothermischen Kraftwerken wird die Erdwärme entsprechend in Strom umgewandelt und in das Netz eingespeist. Hierfür werden Bohrungen in einer Tiefe von bis zu 5.000 Metern vorgenommen und das Wasser mittels Pumpen und Turbinen transportiert. Temperaturen von 100° C bis 200° C sind für die konventionelle Nutzung bereits vollkommen ausreichend. Das unterirdische Thermalwasser wird mit einer Pumpe in oberirdische Leitungen transportiert. Wärmetauscher tragen dazu bei, dass dem Wasser die entsprechende Wärme entzogen wird und übertragen die daraus gewonnene Energie in das Stromnetz.
Die Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien unterliegt aufgrund ihres ökologischen und umweltpolitischen Aspekts staatlichen Förderungen. Dies trifft sowohl für Betreiber solcher Anlagen als auch für Privathaushalte, beispielsweise bei Photovoltaikmodulen, zu.
Die Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien unterliegt aufgrund ihres ökologischen und umweltpolitischen Aspekts staatlichen Förderungen. Dies trifft sowohl für Betreiber solcher Anlagen als auch für Privathaushalte, beispielsweise bei Photovoltaikmodulen, zu.
2.5 Biogas
Biogas findet hauptsächlich im landwirtschaftlichen Sektor seinen Einsatz. Zur Herstellung von Biogas werden hauptsächlich Abfallprodukte wie Klärschlamm, Speisereste, Energiepflanzen sowie Gülle verwendet. Alle genannten Komponenten verfügen über eine Masse an Methan. Mit Hilfe von Biogasanlagen wird dieses herausgefiltert und weiterverarbeitet. Entzieht man den oben genannten Stoffen den Sauerstoff, so fangen diese an, sich mit Hilfe von Bakterien zu zersetzen bis reines Methan übrig bleibt. Dieser Vorgang ist umgeben von einer Unmenge chemischer Prozesse. In Blockheizkraftwerken wird das Methan verbrannt und die daraus gewonnene Energie in Form von Strom oder Wärme in das Netzt eingespeist.
2.4 Biomasse
Biomasse ist der Überbegriff für alle organischen Substanzen die in unserem Ökosystem wieder zu finden sind. Dazu zählen in erster Linie Holz, Pflanzen, Stroh, Gülle oder auch Klärschlamm. Am Beispiel von Holz lässt sich der Nutzen der Biomasse zunächst am besten erklären. Pflanzen sind in der Lage, Sonnenenergie zu speichern. Wird dieses Holz genutzt und verbrannt, kann die dabei abgegebene Sonnenergie gespeichert und weiterverarbeitet werden. Biomasse ist ein konstanter Energielieferant, da eine Wetter- und Jahresabhängigkeit in diesem Fall nicht besteht.
2.3 Sonnenergie
Sonnenenergie wird in aller Regel durch Solartechnik in elektrische Energie umgesetzt. Zu den gängigen Anlagen gehören Photovoltaik, Sonnenkollektoren sowie thermische Kraftwerke. Wie auch die Windenergie ist die Sonnenenergie kein zuverlässiger Parameter und ist vor allem Jahreszeitabhängig. Aus diesem Grund bedarf es auch hier einer Speicherung der Energiekapazitäten.
Sonnenenergie lässt sich unter anderem in so genannten Solarakkus speichern. Wird zuviel Energie erzeugt, speichern die Akkus den Überschuss und geben diesen in Notzeiten wieder ab.
Sonnenenergie bietet den Vorteil, dass sie unerschöpflich weltweit zur Verfügung steht. Auch in Hinblick auf den stattfindenden Klimawandel ist Sonnenenergie mehr als umweltfreundlich, da eine Belastung durch Feinstaub oder Kohlenstoffdioxid entfällt. Leider stehen der Sonnenergie die immensen Anschaffungskosten entgegen.
Sonnenenergie lässt sich unter anderem in so genannten Solarakkus speichern. Wird zuviel Energie erzeugt, speichern die Akkus den Überschuss und geben diesen in Notzeiten wieder ab.
Sonnenenergie bietet den Vorteil, dass sie unerschöpflich weltweit zur Verfügung steht. Auch in Hinblick auf den stattfindenden Klimawandel ist Sonnenenergie mehr als umweltfreundlich, da eine Belastung durch Feinstaub oder Kohlenstoffdioxid entfällt. Leider stehen der Sonnenergie die immensen Anschaffungskosten entgegen.
2.2 Wasserkraft
Wasserkraft wird in Wasserkraftwerken erzeugt, wobei hier die Strömungsenergie des Wassers vollkommen ausgenutzt wird. Mit Hilfe von Turbinen, erfolgt die Umsetzung in Energie. Lieferanten für Wasserenergie sind die Meere, Staudämme beziehungsweise Staumauern sowie Osmosekraftwerke.
Eine Form der Wasserkraftwerke ist das Pumpspeicherkraftwerk, welches in Verbindung mit einem Stausee agiert. Wird Strom benötigt, so kann das gestaute Wasser rasch abgelassen werden. Das Wasser fließt dann durch entsprechende Turbinen, die wiederum Strom erzeugen.
Laufwasserkraftwerke sind in Deutschland am häufigsten vertreten. In Form von Wasserrädern wird hier permanent Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.
An der Küste findet man Gezeitenspeicherkraftwerke, welche sich die Eigenschaften von Ebbe und Flut zu Nutze machen. Das Wasser läuft in dem Fall jeweils zweimal durch die Turbinen und liefert dementsprechend mehr Energie.
Der Nachteil von Wasserkraftwerken ist allerdings, dass sie immens viel Platz in Anspruch nehmen und gewisse landschaftliche Gegebenheiten erfüllt sein müssen. Auch wenn hier auf ökologische Weise Strom erzeugt werden kann, muss mitunter der eine oder andere Lebensraum für Flora und Fauna zur Erbauung zerstört werden.
Eine Form der Wasserkraftwerke ist das Pumpspeicherkraftwerk, welches in Verbindung mit einem Stausee agiert. Wird Strom benötigt, so kann das gestaute Wasser rasch abgelassen werden. Das Wasser fließt dann durch entsprechende Turbinen, die wiederum Strom erzeugen.
Laufwasserkraftwerke sind in Deutschland am häufigsten vertreten. In Form von Wasserrädern wird hier permanent Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.
An der Küste findet man Gezeitenspeicherkraftwerke, welche sich die Eigenschaften von Ebbe und Flut zu Nutze machen. Das Wasser läuft in dem Fall jeweils zweimal durch die Turbinen und liefert dementsprechend mehr Energie.
Der Nachteil von Wasserkraftwerken ist allerdings, dass sie immens viel Platz in Anspruch nehmen und gewisse landschaftliche Gegebenheiten erfüllt sein müssen. Auch wenn hier auf ökologische Weise Strom erzeugt werden kann, muss mitunter der eine oder andere Lebensraum für Flora und Fauna zur Erbauung zerstört werden.
2.1 Windkraft
Der Energiegewinnung aus Wind wird in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung beigemessen. Dies sieht man vor allem an den Windparks, die deutschlandweit aufgestellt wurden. Schon zu Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Vorzüge von Windenergie bekannt und in Form von Windmühlen umgesetzt.
Windparks werden in allen gängigen Regionen aufgebaut, egal ob an der Küste oder mitten auf dem Festland. Die Windkraftanlagen verfügen über einen direkten Netzanschluss zum Stromerzeuger, so dass die gewonnene Energie ohne Probleme eingespeist werden kann. Allerdings sehen sich Stromerzeuger dem regelmäßigen Problem ausgesetzt, dass der Wind so stark bläst, so dass die gewonnene Energie gar nicht komplett in das Netz eingespeist werden kann. Auf der anderen Seite gibt es auch Tage, an denen die erzeugte Energie fehlt, da nicht genügend Wind zur Verfügung steht. Mit aufwendigen Speichermethoden ist es jedoch dennoch möglich, die Windenergie optimal zu nutzen. Zur Speicherung werden in aller Regel Druckluftspeicherwerke genutzt, die die gespeicherte Energie ja nach Umfang aufnehmen oder auch, wenn erforderlich, in das Stromnetz abgeben.
Windparks werden in allen gängigen Regionen aufgebaut, egal ob an der Küste oder mitten auf dem Festland. Die Windkraftanlagen verfügen über einen direkten Netzanschluss zum Stromerzeuger, so dass die gewonnene Energie ohne Probleme eingespeist werden kann. Allerdings sehen sich Stromerzeuger dem regelmäßigen Problem ausgesetzt, dass der Wind so stark bläst, so dass die gewonnene Energie gar nicht komplett in das Netz eingespeist werden kann. Auf der anderen Seite gibt es auch Tage, an denen die erzeugte Energie fehlt, da nicht genügend Wind zur Verfügung steht. Mit aufwendigen Speichermethoden ist es jedoch dennoch möglich, die Windenergie optimal zu nutzen. Zur Speicherung werden in aller Regel Druckluftspeicherwerke genutzt, die die gespeicherte Energie ja nach Umfang aufnehmen oder auch, wenn erforderlich, in das Stromnetz abgeben.
2.0 Erneuerbare Energien
Durch die aktuelle Brisanz und Diskussionen zur Umweltgefährdung und dem Klimawandel findet Ökostrom immer mehr Anhänger und Befürworter. Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien gewonnen und grenzt sich damit ganzheitlich von Strom aus Kraftwerken, Kohle, Öl und Gas ab. Auch die bereits erwähnten Stromlieferanten bieten ihren Endverbrauchern ökologischen Strom als zusätzliches Produkt an.
Ökostrom wird aus Energiequellen wie Wind, Wasser, Sonne, Biomasse, Biogas und Erdwärme bezogen. Wobei die Wasserkraft vorrangig genutzt wird. Die anderen
Energiequellen spielen zurzeit noch eine eher zweitrangige Rolle, sind jedoch ebenfalls im Kommen.
Erneuerbare Energien sind fortwährende Energiequellen, die aus heutiger Sicht als unendlich gelten. Mit Hilfe der Erneuerbaren Energien soll das Zusammenspiel von Natur und Technik verstärkt werden. Dieses Prinzip wurde bereits bei der Verwendung von Erdöl und Steinkohle verfolgt. Jedoch stieg der Verbrauch so rapide an, dass die Ressourcen mit der Zeit immer mehr schwanden. Erneuerbare Energien hingegen gelten aufgrund ihrer Nachhaltigkeit als eine weitaus konstantere Größe, deren Reproduktion mit dem Verbrauch im Gleichgewicht zu sehen ist.
Ökostrom wird aus Energiequellen wie Wind, Wasser, Sonne, Biomasse, Biogas und Erdwärme bezogen. Wobei die Wasserkraft vorrangig genutzt wird. Die anderen
Energiequellen spielen zurzeit noch eine eher zweitrangige Rolle, sind jedoch ebenfalls im Kommen.
Erneuerbare Energien sind fortwährende Energiequellen, die aus heutiger Sicht als unendlich gelten. Mit Hilfe der Erneuerbaren Energien soll das Zusammenspiel von Natur und Technik verstärkt werden. Dieses Prinzip wurde bereits bei der Verwendung von Erdöl und Steinkohle verfolgt. Jedoch stieg der Verbrauch so rapide an, dass die Ressourcen mit der Zeit immer mehr schwanden. Erneuerbare Energien hingegen gelten aufgrund ihrer Nachhaltigkeit als eine weitaus konstantere Größe, deren Reproduktion mit dem Verbrauch im Gleichgewicht zu sehen ist.
1.5. Veränderungen auf dem Strommarkt
Der Strommarkt unterliegt ständigen Veränderungen und hat ferner mit gesetzlichen
Regelungen, technischem Fortschritt und Anpassungen an die Nachfrage zu
kämpfen. Faktoren wir die Weiterentwicklung der Kraftwerke, der Stromspeichermöglichkeiten sowie der Steuerungstechnik spielen dabei eine große Rolle. Unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet, spielt vor allem der harte Wettbewerb, einhergehend mit etlichen Billigstromanbietern, der veränderte Finanzierungssituation sowie der Zugang zur alternativen Stromerzeugung eine große Rolle. Zunächst stellten Kohle und Gas eine große Konkurrenz dar. Aber auch die Verbraucher tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stromerzeugung und -lieferung einer derartigen Veränderung unterliegt. Als erster Punkt ist sicherlich der demografische Wandel anzuführen, der mit einer veränderten Nachfrage einhergeht. Auch das neue ökologische Bewusstsein spielt hier hinein. Die Bundesregierung und die EU tragen ebenfalls durch Regulierungen, Umweltbewusstsein sowie verschiedenen Sicherheitsanforderungen maßgeblich dazu bei.
Regelungen, technischem Fortschritt und Anpassungen an die Nachfrage zu
kämpfen. Faktoren wir die Weiterentwicklung der Kraftwerke, der Stromspeichermöglichkeiten sowie der Steuerungstechnik spielen dabei eine große Rolle. Unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet, spielt vor allem der harte Wettbewerb, einhergehend mit etlichen Billigstromanbietern, der veränderte Finanzierungssituation sowie der Zugang zur alternativen Stromerzeugung eine große Rolle. Zunächst stellten Kohle und Gas eine große Konkurrenz dar. Aber auch die Verbraucher tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stromerzeugung und -lieferung einer derartigen Veränderung unterliegt. Als erster Punkt ist sicherlich der demografische Wandel anzuführen, der mit einer veränderten Nachfrage einhergeht. Auch das neue ökologische Bewusstsein spielt hier hinein. Die Bundesregierung und die EU tragen ebenfalls durch Regulierungen, Umweltbewusstsein sowie verschiedenen Sicherheitsanforderungen maßgeblich dazu bei.
1.4 Die Liberalisierung des Strommarkts
Die Liberalisierung besagt, dass Stromerzeugung und dessen Verkauf praktisch
durch jedermann erfolgen können. Für die Strombetreiber bedeutete dies, eine
gesetzlich vorgeschriebene Stromversorgung für alle Endverbraucher, wobei mitunter
auch Stromnetze zur Fremdlieferung des Stroms zur Verfügung gestellt werden
mussten. Durch diesen Vorgang konnten sich vier Stromversorger etablieren. E.ON,
Vattenfall, RWE und EnBW betrieben nahezu 90 % der in Deutschland befindlichen
Kraftwerke. Hauptgrund der Liberalisierung des Stromnetzes war in erster Linie die
Senkung der Strompreise. Doch durch den nun entstanden Wettbewerb und den vier
genannten großen Stromversorgern wurden die Preise wieder auf ein sehr hohes
Niveau getrieben – vergleichbar mit den Preisen vor der Liberalisierung.
durch jedermann erfolgen können. Für die Strombetreiber bedeutete dies, eine
gesetzlich vorgeschriebene Stromversorgung für alle Endverbraucher, wobei mitunter
auch Stromnetze zur Fremdlieferung des Stroms zur Verfügung gestellt werden
mussten. Durch diesen Vorgang konnten sich vier Stromversorger etablieren. E.ON,
Vattenfall, RWE und EnBW betrieben nahezu 90 % der in Deutschland befindlichen
Kraftwerke. Hauptgrund der Liberalisierung des Stromnetzes war in erster Linie die
Senkung der Strompreise. Doch durch den nun entstanden Wettbewerb und den vier
genannten großen Stromversorgern wurden die Preise wieder auf ein sehr hohes
Niveau getrieben – vergleichbar mit den Preisen vor der Liberalisierung.
1.3 Der Strommarkt
Der Strommarkt ist ein hart umkämpftes Pflaster und geht mit verschiedenen
Anbietern einher. Bedingt durch den stetigen Wettbewerb, steigen und fallen die
Preise, so dass es für den Endverbraucher mitunter nicht einfach ist, den richtigen
Anbieter zu wählen.
Zu Beginn des florierenden Strommarkts waren staatliche Monopole an der Reihe.
Sie bestimmten die Preise und die Einzugsbereiche der Stromlieferung. Ende 1997
wurde eine Liberalisierung des Strommarktes angestrebt, um somit einen freien
Wettbewerb herzustellen. Die staatliche Monopolstellung begann zu schwanken.
Anbietern einher. Bedingt durch den stetigen Wettbewerb, steigen und fallen die
Preise, so dass es für den Endverbraucher mitunter nicht einfach ist, den richtigen
Anbieter zu wählen.
Zu Beginn des florierenden Strommarkts waren staatliche Monopole an der Reihe.
Sie bestimmten die Preise und die Einzugsbereiche der Stromlieferung. Ende 1997
wurde eine Liberalisierung des Strommarktes angestrebt, um somit einen freien
Wettbewerb herzustellen. Die staatliche Monopolstellung begann zu schwanken.
1.2 Wie funktioniert Strom
^Der Stromlieferung und Stromerzeugung liegen etliche Gesetze sowohl auf
Bundesebene als auch EU-Ebene zahlreiche zu Grunde. Zu den wichtigsten, die auch den Endverbraucher absichern gehören:
Energiewirtschafts-Gesetz (EnWG)
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Energieeinsparungs-Gesetz (EnEG)
Energieeinsparungs-Verordnung (EnEV)
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG)
Gesetz zur Sicherung der Energieversorgung (EnSiG)
Stromsteuergesetz (StromStG).
Jedes dieser Gesetze bildet die Grundlage für eine nahtlose Versorgung und zur
Erhaltung des Wettbewerbs.
Doch wie kommt der Strom letztlich in die Steckdose und wird somit für den
Endverbraucher nutzbar? Nachdem der Strom in den Kraftwerken erzeugt und
entsprechend in das Stromnetz eingespeist wurde, wird dieser über
Höchstpannungsleitungen transportiert. Um hier einen reibungslosen und
bundesweiten Transport gewährleisten zu können, verfügt Deutschland über
immerhin rund 36.000 Kilometer Höchstpannungsleitungen. Der dabei transportierte
Strom verfügt hier noch über eine Stärke von 220.000 Volt oder auch 380.000 Volt.
Da diese Stärke keine Anwendung finden kann, dienen Umspannwerke zur
Transformation. Der Strom wird hier auf bis zu 110.000 Volt umgewandelt und in
Hochspannungsleitungen weiter transportiert.
Strom-Umspannwerk
In einem weiteren Umspannwerk wird die Leistung auf 10.000 Volt beziehungsweise
auf 20.000 Volt heruntergefahren und mittels Mittelspannungsleitungen in die zu
versorgenden Orte transportiert. Im Ortsnetz angekommen, wird der Strom auf 230
Volt oder 400 Volt transformiert und nun in die Haushalte transportiert.
Höchstspannungsleitungen, Hochspannungsleitungen und Mittelspannungsleitungen
liegen immer oberirdisch, wobei die Niederspannungsleitungen zu den Haushalten in
aller Regel unterirdisch liegen.
Bundesebene als auch EU-Ebene zahlreiche zu Grunde. Zu den wichtigsten, die auch den Endverbraucher absichern gehören:
Energiewirtschafts-Gesetz (EnWG)
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Energieeinsparungs-Gesetz (EnEG)
Energieeinsparungs-Verordnung (EnEV)
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG)
Gesetz zur Sicherung der Energieversorgung (EnSiG)
Stromsteuergesetz (StromStG).
Jedes dieser Gesetze bildet die Grundlage für eine nahtlose Versorgung und zur
Erhaltung des Wettbewerbs.
Doch wie kommt der Strom letztlich in die Steckdose und wird somit für den
Endverbraucher nutzbar? Nachdem der Strom in den Kraftwerken erzeugt und
entsprechend in das Stromnetz eingespeist wurde, wird dieser über
Höchstpannungsleitungen transportiert. Um hier einen reibungslosen und
bundesweiten Transport gewährleisten zu können, verfügt Deutschland über
immerhin rund 36.000 Kilometer Höchstpannungsleitungen. Der dabei transportierte
Strom verfügt hier noch über eine Stärke von 220.000 Volt oder auch 380.000 Volt.
Da diese Stärke keine Anwendung finden kann, dienen Umspannwerke zur
Transformation. Der Strom wird hier auf bis zu 110.000 Volt umgewandelt und in
Hochspannungsleitungen weiter transportiert.
Strom-Umspannwerk
In einem weiteren Umspannwerk wird die Leistung auf 10.000 Volt beziehungsweise
auf 20.000 Volt heruntergefahren und mittels Mittelspannungsleitungen in die zu
versorgenden Orte transportiert. Im Ortsnetz angekommen, wird der Strom auf 230
Volt oder 400 Volt transformiert und nun in die Haushalte transportiert.
Höchstspannungsleitungen, Hochspannungsleitungen und Mittelspannungsleitungen
liegen immer oberirdisch, wobei die Niederspannungsleitungen zu den Haushalten in
aller Regel unterirdisch liegen.
1.1 Geschichte des Stroms
Die Geschichte und die Entwicklung des Stroms geht weit bis ins 18. Jahrhundert
zurück.
Erste Entwicklungen
Bereits im Jahr 1774 hat James Watt die erste Dampfmaschine erfunden und wurde
somit Vorreiter der Stromerzeugung. Einen maßgeblichen Beitrag leistete ebenfalls
Allesandro Graf Volta, denn dieser stellte zunächst erfolgreiche Theorien über die
Erzeugung von elektrischen Strom auf.
Bereits 1826 wurde das Ohm’sche Gesetz aufgestellt.
In den Jahren 1840 bis 1879 wurde das erste Transatlantikkabel verlegt. Die
Telegrafie war eines der ersten Neuerungen, die im Zuge dieses Vorhabens
eingeführt wurde.
Erste Kraftwerke
Ein weiterer Vorreiter war Werner von Siemens, der 1866 die ersten elektrischen
Generatoren vorstellte. Die Nachfrage nach elektrischem Strom stieg immer weiter,
so dass ein Ausbau der fortschrittlichen Generatoren nicht ausblieb. Mit immer mehr
Leistung versehen, versorgten diese bald die Öffentlichkeit und die Privathaushalte.
Zunächst stand in diesem Zusammenhang die Ausleuchtung von Straßennetzen
sowie der Einsatz von Glühbirnen in den Haushalten im Vordergrund.
Der Aufbau des ersten deutschen Kraftwerkes im Jahr 1882 ließ nicht lange auf sich
warten. Immerhin konnten damit bereits bis zu 30 Glühbirnen versorgt werden. Zu
Beginn noch mit Wasserturbinen ausgestattet, fanden Dampfturbinen später ihren
Einsatz. Dieses Prinzip wird bis heute praktiziert.
Sicherlich reichte die Stromversorgung bei weitem noch nicht aus, so dass im
nächsten Schritt, im Jahr 1915, ein Braunkohlekraftwerk errichtet wurde. Um den
Strom entsprechend transportieren zu können, wurde bereits zwei Jahre später der
Weg für Hochspannungsleitungen geebnet.
Steigerung des Strombedarfs
Die Stromversorgung und auch der Bedarf wurden immer flächendeckender, so dass
sich die Stromversorgung bereits zur damaligen Zeit zu einem profitablen Geschäft
entwickelte. Industrieunternehmen und auch Privathaushalte mussten bereits ab
Beginn des 20. Jahrhunderts eine Grundgebühr für die Nutzung zahlen.
Der steigende Bedarf ist auf die Erfindung von Fernsehern, Radios, Kühlschränken
und anderen Haushaltsgeräten zurückzuführen. Diese fanden im Laufe des 20.
Jahrhunderts immer mehr Bedeutung und Anwendung in den Haushalten.
zurück.
Erste Entwicklungen
Bereits im Jahr 1774 hat James Watt die erste Dampfmaschine erfunden und wurde
somit Vorreiter der Stromerzeugung. Einen maßgeblichen Beitrag leistete ebenfalls
Allesandro Graf Volta, denn dieser stellte zunächst erfolgreiche Theorien über die
Erzeugung von elektrischen Strom auf.
Bereits 1826 wurde das Ohm’sche Gesetz aufgestellt.
In den Jahren 1840 bis 1879 wurde das erste Transatlantikkabel verlegt. Die
Telegrafie war eines der ersten Neuerungen, die im Zuge dieses Vorhabens
eingeführt wurde.
Erste Kraftwerke
Ein weiterer Vorreiter war Werner von Siemens, der 1866 die ersten elektrischen
Generatoren vorstellte. Die Nachfrage nach elektrischem Strom stieg immer weiter,
so dass ein Ausbau der fortschrittlichen Generatoren nicht ausblieb. Mit immer mehr
Leistung versehen, versorgten diese bald die Öffentlichkeit und die Privathaushalte.
Zunächst stand in diesem Zusammenhang die Ausleuchtung von Straßennetzen
sowie der Einsatz von Glühbirnen in den Haushalten im Vordergrund.
Der Aufbau des ersten deutschen Kraftwerkes im Jahr 1882 ließ nicht lange auf sich
warten. Immerhin konnten damit bereits bis zu 30 Glühbirnen versorgt werden. Zu
Beginn noch mit Wasserturbinen ausgestattet, fanden Dampfturbinen später ihren
Einsatz. Dieses Prinzip wird bis heute praktiziert.
Sicherlich reichte die Stromversorgung bei weitem noch nicht aus, so dass im
nächsten Schritt, im Jahr 1915, ein Braunkohlekraftwerk errichtet wurde. Um den
Strom entsprechend transportieren zu können, wurde bereits zwei Jahre später der
Weg für Hochspannungsleitungen geebnet.
Steigerung des Strombedarfs
Die Stromversorgung und auch der Bedarf wurden immer flächendeckender, so dass
sich die Stromversorgung bereits zur damaligen Zeit zu einem profitablen Geschäft
entwickelte. Industrieunternehmen und auch Privathaushalte mussten bereits ab
Beginn des 20. Jahrhunderts eine Grundgebühr für die Nutzung zahlen.
Der steigende Bedarf ist auf die Erfindung von Fernsehern, Radios, Kühlschränken
und anderen Haushaltsgeräten zurückzuführen. Diese fanden im Laufe des 20.
Jahrhunderts immer mehr Bedeutung und Anwendung in den Haushalten.
Gründe für den Anbieterwechsel
Wir werden Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen Neuigkeiten rund um den Wechsel Ihres Stromanbieters berichten.
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