Die Liberalisierung besagt, dass Stromerzeugung und dessen Verkauf praktisch
durch jedermann erfolgen können. Für die Strombetreiber bedeutete dies, eine
gesetzlich vorgeschriebene Stromversorgung für alle Endverbraucher, wobei mitunter
auch Stromnetze zur Fremdlieferung des Stroms zur Verfügung gestellt werden
mussten. Durch diesen Vorgang konnten sich vier Stromversorger etablieren. E.ON,
Vattenfall, RWE und EnBW betrieben nahezu 90 % der in Deutschland befindlichen
Kraftwerke. Hauptgrund der Liberalisierung des Stromnetzes war in erster Linie die
Senkung der Strompreise. Doch durch den nun entstanden Wettbewerb und den vier
genannten großen Stromversorgern wurden die Preise wieder auf ein sehr hohes
Niveau getrieben – vergleichbar mit den Preisen vor der Liberalisierung.
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