Sonntag, 19. April 2009

2.2 Wasserkraft

Wasserkraft wird in Wasserkraftwerken erzeugt, wobei hier die Strömungsenergie des Wassers vollkommen ausgenutzt wird. Mit Hilfe von Turbinen, erfolgt die Umsetzung in Energie. Lieferanten für Wasserenergie sind die Meere, Staudämme beziehungsweise Staumauern sowie Osmosekraftwerke.
Eine Form der Wasserkraftwerke ist das Pumpspeicherkraftwerk, welches in Verbindung mit einem Stausee agiert. Wird Strom benötigt, so kann das gestaute Wasser rasch abgelassen werden. Das Wasser fließt dann durch entsprechende Turbinen, die wiederum Strom erzeugen.
Laufwasserkraftwerke sind in Deutschland am häufigsten vertreten. In Form von Wasserrädern wird hier permanent Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.
An der Küste findet man Gezeitenspeicherkraftwerke, welche sich die Eigenschaften von Ebbe und Flut zu Nutze machen. Das Wasser läuft in dem Fall jeweils zweimal durch die Turbinen und liefert dementsprechend mehr Energie.
Der Nachteil von Wasserkraftwerken ist allerdings, dass sie immens viel Platz in Anspruch nehmen und gewisse landschaftliche Gegebenheiten erfüllt sein müssen. Auch wenn hier auf ökologische Weise Strom erzeugt werden kann, muss mitunter der eine oder andere Lebensraum für Flora und Fauna zur Erbauung zerstört werden.

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